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Einbürgerung
– der Weg zur deutschen Staatsangehörigkeit

Ob eine Einbürgerung möglich ist, hängt von Ihrer persönlichen Situation und den gesetzlichen Voraussetzungen ab.
Wir helfen Ihnen dabei, den richtigen Weg zu prüfen und den Antrag strukturiert vorzubereiten.

Voraussetzungen für die Einbürgerung

Für eine Einbürgerung müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Je nach Fall gibt es Besonderheiten – z. B. bei Ehepartnern deutscher Staatsangehöriger oder bei besonderen Integrationsleistungen.

✓ Rechtmäßiger Aufenthalt in Deutschland (in der Regel mehrere Jahre)
✓ Gesicherter Lebensunterhalt
✓ Ausreichende Deutschkenntnisse (häufig mindestens B1)
✓ Bestandener Einbürgerungstest / Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung
✓ Keine erheblichen Straftaten
✓ In der Regel Klärung der bisherigen Staatsangehörigkeit (abhängig vom Einzelfall)

So läuft das Einbürgerungsverfahren ab

1. Voraussetzungen prüfen und Strategie festlegen
2. Unterlagen zusammenstellen
3. Antrag bei der zuständigen Behörde einreichen
4. Rückfragen/Anhörung – ggf. Nachreichungen
5. Entscheidung und Aushändigung der Einbürgerungsurkunde

Tipp: Bewahren Sie Ihre Eingangsbestätigung und die Antragsnummer gut auf.
Bei Rückfragen der Behörde sind diese Angaben wichtig.

Welche Unterlagen werden häufig benötigt?

Welche Dokumente im Einzelfall erforderlich sind, hängt von Ihrer Situation und der zuständigen Behörde ab. Typischerweise werden folgende Nachweise verlangt:

✓ Gültiger Reisepass / Identitätsnachweise
✓ Aufenthaltstitel / Nachweis des rechtmäßigen Aufenthalts
✓ Meldebescheinigung
✓ Nachweise zum Lebensunterhalt (z. B. Gehaltsabrechnungen, Steuerbescheide)
✓ Mietvertrag / Wohnraumnachweis (je nach Behörde)
✓ Nachweis Deutschkenntnisse (z. B. Zertifikat B1)
✓ Einbürgerungstest (falls erforderlich)
✓ Personenstandsurkunden (z. B. Geburtsurkunde, Heiratsurkunde – je nach Fall)

Bearbeitungsdauer und häufige Stolpersteine

Die Bearbeitung kann je nach Behörde mehrere Monate dauern. Verzögerungen entstehen häufig durch fehlende Unterlagen, ungeklärte Identitätsfragen oder Nachforderungen.

• Unvollständige oder unklare Nachweise
• Unstimmigkeiten bei Identität/Dokumenten
• Unklare Lebensunterhaltssicherung
• Fristen und behördliche Rückfragen

Welche Kosten fallen an?

Für die Einbürgerung fallen behördliche Gebühren an. Die genaue Höhe hängt vom Einzelfall ab und wird von der zuständigen Behörde festgesetzt.
Zusätzlich können Kosten z. B. für Übersetzungen, Beglaubigungen oder Sprach- und Integrationsnachweise entstehen.

Wichtig: Gebühren werden grundsätzlich nicht erstattet, wenn ein Antrag abgelehnt wird.

Warum anwaltliche Unterstützung sinnvoll sein kann

Das Einbürgerungsrecht ist komplex und die Anforderungen unterscheiden sich je nach Fall. Eine anwaltliche Begleitung kann helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen, Unterlagen korrekt aufzubereiten und den Ablauf zu strukturieren.

✓ Realistische Einschätzung der Erfolgsaussichten
✓ Strukturierte Antragstellung mit vollständigen Unterlagen
✓ Unterstützung bei Rückfragen der Behörde
✓ Klare Strategie bei Sonderfällen

Nicht sicher, ob Sie die Voraussetzungen erfüllen?

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